Dienstag, 17. März 2009
Stellungnahme zur Pressaussendung betreff Renaturierung der Gatzaue
Gatzaue
Aufweitung der Ahr in der Gatzaue: Infoabend am 18. März
(LPA) Hochwasser- und Umweltschutz möglichst optimal unter einen Hut zu bringen, ist das Ziel der Landesabteilung Wasserschutzbauten. Im Bereich der Unteren Ahr geht man dabei einen besonderen Weg: Dort werden das Flussbett aufgeweitet und Auenlandschaften geschaffen. Wie dies speziell in der Gatzaue aussieht, wird bei einem Infoabend am kommenden Mittwoch, 18. März, gezeigt.
Seit nunmehr neun Jahren arbeitet die Landesabteilung Wasserschutzbauten am Gewässerbetreuungskonzept für die Untere Ahr. Mit diesem werden zwei Ziele gleichzeitig verfolgt. So soll einerseits ein bestmöglicher Hochwasserschutz für den Siedlungsraum entlang der Ahr zwischen Mühlen und Bruneck erreicht werden. Gleichzeitig arbeitet man aber auch daran, den gewässerökologischen Zustand der Ahr nachhaltig zu sichern und - wo nötig - zu verbessern. Die notwendigen Maßnahmen werden regelmäßig zwischen Vertretern der Gemeinden, des Landes, der Landwirtschaft und von Naturschutz-Organisationen abgestimmt.
In vier Abschnitten bei Mühlen, in der Gatzaue, bei Gais und unterhalb von St. Georgen hat man das Bett der Ahr bereits aufgeweitet und auf Landesgrund ausgedehnt. In der Gatzaue oberhalb von Gais laufen zudem die Arbeiten für eine weitere Flussaufweitung. Der Grund, die Ziele und die Abwicklung dieser Maßnahmen werden im Rahmen eines Infoabends am kommenden Mittwoch, 18. März, um 20.00 Uhr im Sozialzentrum der Gemeinde Gais, Ulrich-von-Taufers-Straße 9 von Fachleuten der Landesabteilung Wasserschutzbauten erläutert. (chr)
Donnerstag, 12. März 2009
Suchbild
...ein Foto das zeigt, dass Ensembleschutz durchaus seine Berechtigung hat, aber oft schon zu spät kommt. Der Kirchturm von St. Peter Lajen ist beinahe zur Gänze hinter einem 7-stöckigen (?) Hotelbau verborgen, blickt man von der Grödner Seite aufs Dorf (7.10.2007).
Mittwoch, 11. März 2009
Wildfütterung im Nationalpark
Samstag, 14. Februar 2009
die Welt, unser Sandkasten

Eine steile Bergwiese auf 1640 m wird von zwei Baggern bearbeitet. Effizienzmaximierung oder eher modernes Sandkastenspiel auf Kosten der Steuerzahler? Sind solch radikale Maßnahmen wirklich der einzige Weg unsere Bauern von der Auflassung ihres Hofes abzuhalten? Und wie erhaltenswert ist die Landschaft die schlussendlich übrigbleibt? (August 2008, St. Johann im Ahrntal)
Samstag, 31. Januar 2009
Stellungnahme zur Presseaussendung der Landespresseagentur zur widerrechtlichen Jauchentsorgung in Jenesien
Dienstag, 27. Januar 2009
widerrechtliche Jaucheentsorgung
Pressemitteilung der Landespresseagentur (LPA) am 26.1.2009
Forststation Jenesien macht gegen widerrechtliche Jaucheentsorgung mobil
Gegen illegale Jaucheentsorgung macht die Forststation Jenesien mobil, nachdem in diesen Tagen in ihrem Zuständigkeitsbereich wiederum ein solches Umweltvergehen aufgedeckt worden ist. Die Forstbehörde weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Ausbringung von Wirtschaftsdünger nur innerhalb der Vegetationszeit erlaubt ist.
Immer wieder wurde in der vergangenen Zeit Jauche und Gülle widerrechtlich in den Möltner Bach geleitet. Dadurch wurde das ökologische Gleichgewicht des Gewässers erheblich geschädigt. Nun mussten Beamte der Forststation Jenesien erneut ein solches Umweltvergehen feststellen: Dabei wurde Jauche durch Rohrleitungen über ein Seitengewässer illegal in den Möltner Bach eingeleitet. Die Forstbeamten konnten den Verursacher dieser umweltschädigenden Aktion ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen. „Leider bringt dieses unverantwortliche Verhalten Einzelner einen gesamten Berufsstand in Verruf“, bedauert die Forstbehörde.In diesem Zusammenhang erinnert die Forstbehörde daran, dass die Ausbringung von Wirtschaftsdünger (darunter Mist, Jauche, Gülle) nur innerhalb der Vegetationszeit erlaubt ist. Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auf gefrorenen oder schneebedeckten Böden, auf wassergesättigten oder überschwemmten Böden sowie auf Böden mit anstehendem Grundwasser oder mit aktiven Rutschungen, im Wald, in unmittelbarer Nähe von Wasserläufen und Seen sowie in unmittelbarer Nähe von Strassen und Siedlungen ist das Ausbringen von Düngemitteln untersagt. Um weitere Umweltvergehen zu unterbinden, hat die Forststation Jenesien die Kontrollen in ihrem Einzugsgebiet verschärft.

